Ihr freundlicher Dachdecker

aus Düren

Bedachungen

Fogging

 

Das Phänomen:

Innerhalb von wenigen Tagen werden einzelne Wohnungen schwarz, es bildet sich ein ölig-schmieriger Belag an Wänden, Glas- und anderen Wohnungsoberflächen.

Dieses seit einigen Jahren zu beobachtende Phänomen tritt insbesondere im Winter und einige Zeit nach Renovierungsarbeiten auf.

 

Begriff "Fogging":

In der Automobilindustrie bezeichnet man die Bildung eines klebrigen (nicht schwarzen) Films an den Innenseiten von Neufahrzeugen, als Folge von Ausgasungen aus Kunststoffen, als *Fogging“. Ähnliches wird auch in Wohnungen beobachtet. Ausgasungen aus Möbeln führen z. B. bei Gläsern in einer Vitrine zu einem milchigen Belag.

 

Begriff "Magic Dust:

Als "Magic Dust" wird das spontane Auftreten von klebrigen schwarzen Filmen an Oberflächen einzelner Wohnungen beschrieben.

 

Begriff "Schwarzstaub":

Im Unterschied zu "Fogging" und 'Magic Dust sind schwarze Staubablagerungen über Heizungen, Lampen, Möbeln, Türspalten etc. nutzungsbedingte Verunreinigungen, welche sich relativ einfach entfernen lassen, da sie nicht klebrig mit dem Untergrund verbunden sind.

 

Mögliche Ursachen:

 

Die Ursachen des Phänomens sind bis heute noch nicht vollständig aufgeklärt. Bekannt sind allerdings auslösende oder begünstigende Faktoren:

Bauliche Gegebenheiten: Kältebrücken, schadhafte Dämmungen, durchsoffene Schornsteine und Kamine.

SVOC (schwerflüchtige organische Verbindungen) und Weichmacher, beispielsweise aus Kunststoff-Oberflächen, Laminat- und Teppichböden, Hartschaumdekorplatten, Vinyl-Tapeten und Latex-Wandfarben.

Nutzereinflüsse, wie Rauchen, Kerzen, Öllampen etc.

Darüber hinaus können begleitende Faktoren wie Heizung, Lüftung, Raumklima, Zeit, Elektrostatik, Thermophorese, Diffusion, Konvektion usw. eine entscheidende Rolle spielen.

 

Gesundheitsgefahren:

 

Die im Zusammenhang mit Schwärzungen der Wohnungen beobachteten Raumluftkonzentrationen an Weichmachem, schwerflüchtigen organischen Verbindungen und Lösemitteln sind nach derzeitigem Stand nicht gesundheitsschädlich.

Bei besonders sensiblen Personen (z. 8. Allergiker) können die Konzentrationen allerdings zu einer Verstärkung der Leiden führen.

 

Haftung:

 

In vielen Fällen wird versucht, den Mieter auf Grund des Nutzerverhaltens haftbar zu machen; im Gegenzug verweist der Mieter auf bauliche Mängel (Wärmebrücken etc.). Für den Juristen ist es entscheidend, ob ein Verschulden vorliegt und wenn ja, wem dieses Nachzuweisen ist (Architekt, Heizungsbauer, Möbelhersteller etc.). Deshalb ist eine gründliche Untersuchung der betroffenen Wohnung und Einrichtungsgegenstände Voraussetzung für die Klärung der Haftung und die Einleitung von Sanierungsschritten. Im juristischen Sinn ist die Frage auch beantwortet, wenn nachgewiesen werden kann, dass nach dem augenblicklichen wissenschaftlichen Stand (k)eine kausale Schuldzuweisung möglich ist.

 

Sanierung:

 

Durch eine genaue Kenntnis der Ursachen können in den meisten Fällen Sanierungskonzepte erarbeitet werden, die einen dauerhaften Erfolg versprechen, damit also die Wohnung in der nächsten Heizperiode nicht nochmals schwarz wird.

 

 

Richard Jacobs - Weberstr. 22 - 52349 Düren

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