Ihr freundlicher Dachdecker

aus Düren

Bedachungen

Thema:  Fachmännische Arbeit ist die Voraussetzung für die Erfüllung aller Vorschriften

Bauphysikalisch gesehen ist ein konventionell gebautes Haus ein Schweizer Käse. Zahlreiche notwendige Öffnungen (Fenster und Türen) sowie Undichtigkeiten - speziell im Dachbereich - und sogenannte Wärmebrücken lassen teure Heizenergie ungenutzt entweichen. Energieverluste treten an allen Seiten eines Hauses auf. Wände lassen Wärme hindurch, selbst in den Boden strahlt die Raumwärme ab. Ein wesentlicher Teil jedoch entweicht durch das Dach. Wärme steigt nun mal auf. Speziell im Dachbereich setzen demnach die messbaren Energiesparmaßnahmen ein.

 

Voraussetzung für sinnvolle Wärmeschutzmaßnahmen im Dachbereich ist eine intakte Dacheindeckung -

beim Neubau ohnehin selbstverständlich. Doch bestehende Gebäude bedürfen vielfach dringend einer Sanierung. Hierbei muss natürlich nicht die gesamte Dachfläche neu eingedeckt werden.

 

Werden allerdings größere Schäden saniert, bleibt es selten bei Arbeiten an der Außenhaut des Dachs. Meist ist auch die Dachkonstruktion, mindestens aber die Schalung betroffen. In diesem Fall ist es umso wirtschaftlicher (und nach der neuen Wärmeschutzverordnung vorgeschrieben), die Wärmedämmung auf den neuesten Stand zu bringen. Übrigens ist gerade die ohnehin fällige Dachsanierung eine ausgezeichnete Gelegenheit, im bislang ungenutzten Dachbereich neuen

Wohnraum zu schaffen.

 

Hierfür können sogar besondere steuerliche Vergünstigungen bestehen.

Doch mit dem Aufbringen einer Dämmschicht allein ist es nicht getan. Zusätzlich muss einerseits die Luftundurchlässigkeit gewährleistet sein, den Luft transportiert wiederum Wärme ab. Andererseits erfordern gerade Steildachkonstruktionen eine gute Hinterlüftung, um Feuchtigkeitsbildung zu vermeiden.

 

Sowohl beim Einbau von Dachflächenfenstern als auch bei unsachgemäßer Wärmedämmung entstehen oft Wärmebrücken, meist an Rahmen oder Balken. Durch die große Temperaturdifferenz zwischen außen und innen bildet sich an diesen Stellen Tauwasser. Feuchte Ränder oder schwarze Flecken sind ein Warnsignal, dass hier Bauschäden im Entstehen sind.

Den optimalen Wärmeschutz der Wände sehen Fachleute zweifelsfrei in der Außendämmung. Gerade für diese Dämmung, die anschließend durch eine vorgehängte Fassade geschützt wird, ist der Dachdecker als Experte der richtige Ansprechpartner.

Er führt nicht nur die entsprechenden Maßnahmen zur Einhaltung der Wärmeschutzverordnung durch, sondern berät auch bei der Gestaltung der Hausfassade.

Die fachmännische und gesetzlich vorgeschriebene Wärmedämmung sollte also in jedem Fall Spezialisten - in diesem Fall den Dachdecker-Meister-betrieben überlassen werden.

 

Keine Angst vor der neuen Wärmeschutzverordnung Von der neuen Wärmeschutzverordnung wird gesprochen, als wäre mit dem

1. Januar 1995 (Tag des Inkrafttretens) eine völlig neue Vorschrift entstanden. Tatsächlich aber handelt es sich lediglich um eine Novellierung der bereits seit 1982 bestehenden Verordnung. Deren Geburtsstunde wiederum war das Jahr 1973, als die sogenannte „Ölkrise" allen klarmachte, dass unsere weltweiten Energieressourcen nicht unendlich frei verfügbar sind.

 

Die neue Wärmeschutzverordnung schreibt grundsätzlich eine bessere Wärmedämmung im Haus vor. Dies gilt natürlich in erster Linie für Neubauten, die nach dem Stichtag 1.1.95 begonnen werden. Aber auch bereits bestehende Gebäude sind betroffen. Werden bestimmte Bauteile, wie Dach oder Fassade, zu mehr als 20 Prozent erneuert, müssen auch hier strengere Grenzwerte für die Wärmedämmung eingehalten werden. Eine fällige Dachsanierung wird also zugleich eine verbesserte Wärmedämmung bedeuten.

 

Wie sinnvoll diese neue Wärmeschutzverordnung ist, zeigen die folgenden Zahlen: Der gesamte Energieverbrauch hat sich in der Bundesrepublik (alte Bundesländer) seit 1960 praktisch verdoppelt. Experten rechnen bis zum Jahr 2000 mit einer weiteren Steigerung wird also zugleich eine verbesserte Wärmedämmung bedeuten.

 

Doch schlechte Wärmedämmung führt dazu, dass ein wesentlicher Anteil davon für die Aufheizung der Umwelt verloren geht.

Genau das soll die neue Wärmeschutzverordnung verhindern. Denn eine optimierte Wärmedämmung nutzt weniger Energie besser aus - und spart damit bares Geld.

 

 

 

 

Jedes Haus gibt Raumwänne an die kältere Außenluft ab. Die sogenannte Transmission (hier durch die roten Pfeile symbolisiert) findet in allen Bauteilen statt. Fenster, Türen, Wände, Boden und vor allen Dingen das Dach lassen die Wärme hindurch.

Wie hoch der tatsächliche Energieverfust ist, hängt von der Wärmedämmung ab.

Die neue Wärmeschutzverordnung löst die bestehende, Ober zwölf Jahre alte Wärmeschutzverordnung von 1982 ab.

Ziel ist es, durch verschiedene Maßnahmen den Wärme- und damit Energieverlust zu reduzieren. Dies kommt-neben der Umwelt auch dem

Hausbesitzer zugute. Schon in wenigen Jahren haben sich die relativ geringen Mehraunvendungen

durch Einsparungen bei den Herzkosten bezahlt gemacht.

 

 

 

 

Richard Jacobs - Weberstr. 22 - 52349 Düren

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